Die weltweit steigende Nachfrage nach ätherischen Ölen hat in den letzten Jahren zu einer Übernutzung mancher wildwachsenden Pflanzen geführt. Wertvolle Arten, die traditionell für die Gewinnung von Harzen oder Ölen gesammelt werden, geraten dadurch unter Druck. Beispielsweise warnen Fachleute, dass der Weihrauchbaum (Boswellia), Lieferant des kostbaren Weihrauchharzes, durch exzessives Ernten seines Harzes an den Rand des Aussterbens gebracht wird. Ähnliche Risiken bestehen für weitere Pflanzen, die in der Aromatherapie oder Parfümerie begehrt sind.
Im Folgenden werden Weihrauch und andere gefährdete Duftpflanzen beleuchtet sowie nachhaltige Projekte vorgestellt, die dem Artenverlust entgegenwirken sollen.
Weihrauch, auch bekannt als „Frankincense“ oder „König der Öle“ in Gefahr
Der als “König der Öle” gefeierte Weihrauch (das Harz mehrerer Boswellia-Arten) erfreut sich in der Wellness- und Kosmetikindustrie wachsender Beliebtheit. Dies hat zu einem Boom der Harzgewinnung geführt, der die natürlichen Bestände massiv belastet. Studien an Boswellia papyrifera in Nord-Äthiopien ergaben bereits 2011 alarmierende Prognosen. Ohne Gegenmaßnahmen könnten bis 2060 rund 90 % dieser Weihrauchbäume verschwinden. 2019 berichteten Forscher in Nature zudem, dass sich die Bestände kaum noch natürlich verjüngen. Man schätzte, dass die Harzproduktion innerhalb von 20 Jahren auf die Hälfte absinken wird und die Bestände schließlich ganz kollabieren könnten.
Übererntung des Weihrauch
Durch falsches oder zu häufiges Anzapfen der Stämme (zu tiefe, zu viele Schnitte in kurzer Zeit) werden die Bäume geschwächt, anfällig für Schädlinge und sterben schließlich ab. Traditionell galt, einen Baum nach der Harzgewinnung für Monate ruhen zu lassen, doch um die hohe Nachfrage zu bedienen, wird diese Praxis oft ignoriert.
Lokale Bauern berichten, dass immer mehr Sammler (getrieben von Armut und Gewinnstreben) jeden verfügbaren Baum exzessiv anzapfen oder Harzdiebe ganze Bestände plündern. In der Folge sterben alte Weihrauchbäume rapide, und es wachsen kaum Jungbäume nach. Sollte sich nichts ändern, besteht laut Experten die sehr reale Möglichkeit, dass wildes Weihrauchharz in einigen Jahrzehnten nicht mehr verfügbar ist.

Initiativen zur Rettung des Weihrauch
In Oman, der Heimat der Boswellia sacra, wurde Weihrauch als „Near Threatened“, also potenziell gefährdet, auf die Rote Liste gesetzt. Eine Kooperation der Umweltgesellschaft Oman mit einem Naturkosmetikunternehmen startete 2019 eine Kampagne zur Aufforstung und Sensibilisierung. Dabei werden Setzlinge von Weihrauchbäumen in Baumschulen gezogen und an lokale Gemeinden verteilt. Allein 2019 waren das rund 1000 Jungbäume. Schulungen zu nachhaltiger Ernte begleiten diese Aufforstung.
Einige Händler haben sogar begonnen, nur noch zertifiziert nachhaltig geerntetes Weihrauchharz zu beziehen, so erhielt ein erster Lieferant in Somalia eine FairWild Zertifizierung für weidegerechte Erntemethoden. Zudem formierte sich die Global Frankincense Alliance, ein Bündnis, das den Schutz von Boswellia-Arten durch Förderung nachhaltiger Nutzung und Anbau vorantreibt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Weihrauchöl auch künftig verfügbar bleibt, ohne die Wildbestände zu vernichten.
Weitere bedrohte Pflanzen zur Gewinnung ätherischer Öle
Auch jenseits des Weihrauchs gibt es Pflanzenarten, die durch die hohe Nachfrage nach ihren Ölen oder Harzen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hier ein globaler Überblick einiger bedeutender Beispiele:
Sandelholz (Santalum album)
Das echte indische Sandelholz zählt zu den kostbarsten öltragenden Hölzern und wurde in seinem Ursprungsland Indien über Jahrhunderte exzessiv geschlagen. Heute gilt die Wildpopulation als gefährdet. Santalum album ist auf der Roten Liste als “vulnerable” (verletzlich) eingestuft. Übernutzung hat sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Große, alte Sandelholzbäume sind in Indien nahezu verschwunden. Der hohe Ölpreis und die Parfümindustrie trieben den Raubbau voran, sodass Indien zeitweise den Privatbesitz von Sandelholzbäumen verbot, um die Restbestände zu schützen.
Mittlerweile setzt man auf Anbauprojekte außerhalb Indiens. Seit 1999 werden im Norden Australiens Plantagen mit indischem Sandelholz kultiviert, um den Bedarf zu decken. Diese Bäume wachsen mindestens 15 Jahre in Mischkultur, bis sie geerntet und vor Ort destilliert werden, so entsteht nachvollziehbar und legal Sandelholzöl, ohne die letzten Wildbäume zu gefährden.

Rosenholz (Aniba rosaeodora)
Das Rosewood aus dem Amazonas lieferte einst einen begehrten ätherischen Rosenholzöl-Duftstoff (reich an Linalool) für Parfums. Jahrzehntelange Ausbeutung hat die Wildbestände in Amazonien stark dezimiert. Brasilianisches Rosenholz steht heute auf der IUCN-Liste als vom Aussterben bedroht (“endangered”).
Um diese Art zu retten, wurden Aufforstungsprogramme gestartet. So pflanzt ein Projekt in Peru neue Rosewood-Bäume auf degradierten Flächen, um Wälder wiederherzustellen und zugleich langfristig eine nachhaltige Ölproduktion zu ermöglichen. Ziel ist es, durch Schonernte (z. B. Nutzung von Blättern statt Holz) Einkommen zu erzielen, ohne die Bäume zu töten. Rosenholz ist zudem im internationalen Handel durch CITES geschützt (Aniba rosaeodora steht in Anhang II).

Adlerholz (Agarwood, Aquilaria spp.)
Oud-Öl, das aus dem harzdurchtränkten Holz von Aquilaria-Bäumen gewonnen wird, gehört zu den teuersten ätherischen Ölen der Welt. Wildes Adlerholz wurde in Südostasien so stark nachgefragt (für Parfüm und Weihrauch), dass viele Aquilaria-Arten heute vom Aussterben bedroht sind. Aquilaria malaccensis, eine Hauptquelle für Adlerholz, gilt inzwischen als „kritisch gefährdet“ (Critically Endangered), sie steht kurz vor der Ausrottung in der Wild. Wegen illegaler Abholzung wurden ab 2004 alle Aquilaria-Arten unter internationalen Handelsschutz gestellt (CITES Anhang II).
Mittlerweile versucht man, Agarholz in Plantagen zu kultivieren. In mehreren Ländern (z. B. Indien, Malaysia, Laos) werden Aquilaria-Bäume gezielt angebaut und künstlich mit Pilz infiziert, um das begehrte Harz zu erzeugen, ohne weitere Wildbäume zu opfern. Solche Ansätze sollen den Druck von den bedrohten Baumarten nehmen.

Spikenard / Narde (Nardostachys jatamansi)
Dieses duftende Hochgebirgsgewächs aus dem Himalaya (auch Jatamansi genannt) liefert ein intensives, erdiges Wurzelöl, das seit der Antike als kostbares Salböl gilt. Die Pflanze wächst jedoch langsam und nur in Höhenlagen über 3000 m, etwa in Nepal, Indien und Bhutan. Übermäßiges Graben nach den Wurzeln für das Öl hat die natürlichen Bestände vielerorts ausgedünnt. Nardostachys steht heute als „critically endangered“ auf der Roten Liste und unter CITES-Schutz. In Bhutan und Nepal sind noch intakte Populationen vorhanden, doch auch hier geht man behutsam vor.
Ein vorbildliches Projekt in Bhutan betreibt gemeinsam mit Bauern und Behörden nachhaltige Wildsammlung kleiner Mengen und erforscht die Kultivierbarkeit der Narde. In geschützten Farmen auf 3500 m Höhe laufen mehrjährige Domestikationsversuche, um künftig Jatamansi kontrolliert anbauen zu können. Erste Erfolge bei der Anzucht aus Saatgut stimmen optimistisch. So sollen Einkommen für Bergdörfer geschaffen und gleichzeitig die Wildbestände für die Zukunft bewahrt werden.

Guajakholz (Bulnesia sarmientoi, „Palo Santo“)
Guajakholz, ein Baum der südamerikanischen Gran-Chaco-Region, wird wegen seines aromatischen Holzes und Guaiac-Öls im großen Stil geschlagen. In Europa ist das zähe Holz auch als “Paraguay-Lignum Vitae” oder irreführend als Palo Santo (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Bursera-Baum) bekannt. Die IUCN listet Bulnesia sarmientoi seit 2018 als gefährdet (endangered), denn hohe globale Nachfrage nach dem Holz und dem Öl seit den 2000er Jahren haben rund 50 % der Bestände über drei Generationen hinweg dezimiert. Bereits 2010 wurde Guajakholz in Anhang II der CITES-Konvention aufgenommen, um den Export strenger zu reglementieren. Ätherisches Guajakholzöl wird in Parfüms für seine rauchig-holzige Note geschätzt, doch die verbleibenden Trockenwälder Paraguays und Boliviens leiden unter der Übernutzung. Eine nachhaltige Nutzung erfordert Aufforstung und streng kontrollierte Ernte, damit dieses „heilige Holz“ nicht aus den Wäldern verschwindet.

Myrrhe (Commiphora myrrha)
Das Harz der Myrrhe, wie Weihrauch seit der Antike geschätzt, steht ebenfalls unter Druck. Zwar ist Commiphora myrrha selbst noch nicht offiziell als bedroht gelistet, aber die Überernte nimmt zu. Experten berichten, dass in Ostafrika immer mehr Myrrhensträucher überzapft werden und rund 50 Arten der Gattung Commiphora bereits als gefährdet gelten. Ähnlich wie beim Weihrauch kann übermäßiges Anritzen der Rinde die Sträucher schwächen oder abtöten. Da Myrrheöl in der Aromatherapie wegen seiner antiseptischen und hautheilenden Wirkung populär bleibt, sind nachhaltige Erntemethoden nötig, um die wilden Dornsträucher Somalias, Äthiopiens und Omans langfristig zu erhalten.

Mehr gefährdete Pflanzen
Neben den genannten Beispielen gibt es weitere Pflanzen mit Gefährdungspotential. Etwa die Zedern (z. B. Atlas-Zeder Cedrus atlantica), die wegen ihres Öls und Holzes in Marokko selten geworden ist, bestimmte Sandelholz-Arten auf Hawaii und in Afrika, oder auch der als Palo Santo gehandelte Bursera graveolens aus Peru/Ecuador, dessen Bestände streng geschützt und teils als verletzlich eingestuft sind. Diese Beispiele verdeutlichen, dass unzertifizierte Wildsammlungen für den Ölmarkt stets das Risiko bergen, empfindliche Arten zu übernutzen, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Nachhaltige Projekte und Anbauinitiativen
Angesichts der genannten Probleme haben Produzenten, Händler und Naturschützer weltweit verschiedene Strategien entwickelt, um bedrohte Duftpflanzen zu schonen und dennoch die Versorgung mit ätherischen Ölen zu sichern. In Folgenden finden sich einige wichtige Ansätze im Bereich Aromatherapie und ätherische Öle.
Anbau in Plantagen
Wo immer möglich, wird der kultivierte Anbau von Pflanzen forciert, um die Wildbestände zu entlasten. Ein Beispiel ist das bereits erwähnte Sandelholz-Projekt in Australien. Auf großen Plantagen in Queensland und Westaustralien wachsen zehntausende Santalum album Bäume aus indischem Saatgut heran. Sie werden in nachhaltiger Forstwirtschaft gepflegt, bis sie nach 15–20 Jahren ein genügend großes Kernholz gebildet haben. Erst dann erfolgt die Ernte zur Ölgewinnung, wobei für Nachpflanzung gesorgt wird. Dieses Modell, das u. a. von der Firma Primavera seit 1999 unterstützt wird, hat dazu geführt, dass hochwertiges Sandelholzöl erhältlich ist, ohne weitere Wildbäume fällen zu müssen.
Ähnlich werden Rosenholz-Bäume in Amazonien wieder angepflanzt, z. B. durch Amazon Conservation in Peru. Dort nutzt man degradierte Böden für Aufforstungen mit Aniba rosaeodora, um zugleich zerstörte Wälder zu regenerieren. Die jungen Rosenholzbäume dienen später als Samenquelle und ermöglichen eventuell eine schonende Nutzung, etwa durch Rückschnitt von Zweigen für die Ölgewinnung, anstatt wie früher den gesamten Baum zu vernichten.
Wildsammlung mit Zertifizierung
Für einige Wildpflanzen ist Anbau schwierig, z. B. wachsen Weihrauchbäume oder Myrrhesträucher nur in spezifischen Habitaten. In solchen Fällen setzt man auf streng kontrollierte Wildsammlung nach zertifizierten Standards. Das FairWild-Siegel etwa definiert Quoten und Methoden, um Wildbestände nicht zu übernutzen.
Bei Weihrauch in Somalia wurde erstmals ein Exporteur FairWild zertifiziert, was bedeutet, dass nur eine begrenzte Anzahl an Schnitten pro Baum vorgenommen wird und Erntepausen eingehalten werden. Solche Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Harzgewinnung nach dem Regenerationsvermögen der Bäume erfolgt.
Im Oman wurden mit der Environment Society Oman nicht nur Setzlinge gepflanzt, sondern den Harzsammlern auch Lernmaterial und Workshops zu optimalen Anzapf-Intervallen bereitgestellt. Die traditionelle Kenntnis älterer Harzbauer, z. B. nur in bestimmten Jahreszeiten zu ernten und jüngere Bäume unversehrt zu lassen, wird so wiederbelebt und mit modernem Naturschutz verknüpft.
Community-Projekte und lokale Wertschöpfung
Eine Schlüsselrolle spielen Partnerschaften mit Anbauern vor Ort. So unterhält der deutsche Aromatherapie-Pionier Primavera Life seit über 30 Jahren eine enge Partnerschaft mit Bauern in Bhutan. Dort werden wild wachsende Lemongrass-Gräser und seit kurzem auch Zweige der Himalaya-Kiefer schonend gesammelt und vor Ort destilliert. Dieses sogenannte “Bhutan-Projekt” wurde 2025 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Über 165 Familien sind inzwischen an der Gewinnung und Weiterverarbeitung der Öle beteiligt, wodurch Einkommen in entlegenen Regionen geschaffen wird. Gleichzeitig fließen Mittel in den Schutz der lokalen Biodiversität. Bhutan hat in seiner Verfassung verankert, mindestens 60 % Waldfläche zu bewahren. Ein Teil der Erlöse aus den Ölen wird in Aufforstung und Bio-Anbauprojekte investiert.
Ein weiteres Beispiel in Bhutan ist die Zusammenarbeit mit Hochlandgemeinden, um Spikenard (Narde) nachhaltig zu nutzen. Terra Himalaya, eine Tochterfirma von Primavera, unterstützt die Erforschung der Jatamansi-Kultivierung und hat Versuchsfarmen in 3600 m Höhe eingerichtet. Dort werden Jatamansi-Pflanzen unter wissenschaftlicher Begleitung angebaut. Gelingt die Domestizierung, können künftig die Wurzeln für Öl geerntet werden, ohne Wildbestände zu gefährden. Solche Vorhaben verbinden Naturschutz mit Entwicklung. Die lokale Bevölkerung profitiert wirtschaftlich von den Ölpflanzen, was Anreize schafft, die Wildvorkommen zu schützen und langfristig zu bewirtschaften statt auszubeuten.
Nachhaltige Destillation und Technologie
Technologische Verbesserungen tragen ebenfalls zur Schonung bei. In Bhutan wurde z. B. ein modernes Destillationsgerät für Lemongrass mit Elektro-Dampf und Wasserkreislauf installiert, um den Ressourceneinsatz zu minimieren. In Amazonien experimentiert man mit der Blätter-Destillation bei Rosenholz, sodass die Bäume stehen bleiben können. Bei Adlerholz setzen Firmen auf Biotechnologie, wie etwa Inokulation der Bäume mit Pilzkulturen im Labor, um das Harz planbar zu erzeugen, oder DNA-Tracking, um illegales Holz von legalem zu unterscheiden. Auch Wiederaufforstung wird groß geschrieben. In Paraguay werden Palo-Santo-Setzlinge (Bulnesia) gezogen, in Nepal Myrrhesträucher gepflanzt. Diese Bemühungen werden oft von Abnehmern der Öle finanziert, da auch die Industrie ein Interesse an langfristiger Verfügbarkeit hat.
Trend zu Nachhaltigkeit und Transparenz
Die Balance zu finden zwischen der hohen Nachfrage nach ätherischen Ölen einerseits und dem Schutz der Pflanzenarten andererseits, ist zur dringenden Aufgabe geworden. Weihrauch ist ein warnendes Beispiel. Nur durch Anpassung der Erntemethoden, wie lange Ruhephasen für die Bäume und durch Aufforstung kann verhindert werden, dass dieses kostbare Harz in einigen Jahren verschwindet.
Vergleichbares gilt für Sandelholz, Rosenholz, Adlerholz, Narde und andere bedrohte Pflanzen. Zahlreiche Projekte weltweit, von Australien über Bhutan bis Oman und Amazonien, zeigen jedoch, dass nachhaltiger Anbau und Wildsammlung möglich sind, wenn traditionelle Kenntnisse, moderne Wissenschaft und fairer Handel zusammenkommen. Diese ganzheitlichen Ansätze sichern nicht nur die Zukunft seltener Pflanzen, sondern fördern auch Biodiversität und das Wohlergehen der Gemeinschaften, die von diesen Pflanzen abhängig sind. So können wir als Verbraucher hoffentlich auch in Zukunft die wohltuenden Düfte der Natur genießen, ohne dass dies zu Lasten der Natur selbst geht.
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Quellen
- How the west’s wellness industry is driving Ethiopia’s frankincense trees towards extinction
- Save Frankincense: Overharvesting of a precious commodity and approaches to ensure sustainability
- A Frankincense Tree Conservation Project in Oman: Collaboration Between an International Company and a National Environmental Organisation
- Santalum album
- Indisches Sandelholzöl
- Restoring Degraded Forests with Rosewood
- Aquilaria malaccensis
- Towards sustainability for one of the world’s most valuable essential oils
- Terra Himalaya
- Bulnesia sarmientoi
- Essential oils and Environmental Impact: Are essential oils sustainable?
- PRIMAVERA und Bhutan
12 Antworten zu „Übernutzung vs. Nachhaltigkeit: Bedrohung von Weihrauch und anderen Pflanzen zur Gewinnung ätherischer Öle“
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Verena Grewenig
Liebe Cindy,
Vielen Dank für deine ständigen Aufklärungsbeiträge. Sie sind so wertvoll🙏🫶
Weniger ist einfach mehr, geringe Dosierungen sind sehr wirksam, sie sind für Menschen und Tiere gut verträglich und schonen die Umwelt.Wir bieten vom Verein Aroma Forum International e.V (zu dieser Thematik auch ein kostenfreies Webinar an
Am Donnerstag 29.01.26 19:30 – 21:00
„Besorgniserregende Dosierungen/Anwendungen versus kompetentes Fachwissen in der Aromakunde
Anwendungen unter
http://www.aroma-forum- International.euLiebe Cindy, ich hoffe dieser Hinweis ist ok, ansonsten entferne ihn bitte) Aufklärung ist einfach so wichtig.
Gerade heute habe ich schon wieder 5 Statusmeldungen gesehen, die mir Bauchschmerzen bereiten……
Dankeschön
Liebe Grüße Verena-
Liebe Cindy, vielen Dank für diesen exzellent recherchierten Blogartikel! Es ist sehr wichtig, auf das Thema hinzuweisen!
Liebe Verena, vielen Dank für den super Hinweis auf das kostenlose Webinar, hab mich sofort angemeldet!
Herzliche Grüße, Brigitte Buchberger-Ponta
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Hallo Verena,
du sagst es „Weniger ist mehr“ ❤️
Selbstverständlich ist der Hinweis auf das Webinar ok, nein, er ist sogar wichtig!
Ich füge hier nur nochmal den Link zu den Veranstaltungen ein, ich glaube der andere funktioniert nicht.
Seminare & Veranstaltungen & Webinare Aroma Forum International
Liebe Grüße zu dir 😉
Vielen Dank für diesen spannenden Artikel. Ich habe in der Ausbildung zum Aromatherapeut gelernt, welche Pflanzen auf „der Liste“ stehen. Für mich war es nun total interessant zu lesen, welche Projekte diesbezüglich laufen. Wow, da passiert was👍🏻!
Traurig, was da gleichzeitig ständig propagiert wird… ist grad wieder mal Werbung aufgepoppt von einer Firma…; im Januar erhälst du 15 ml Weihrauch kostenlos dazu, wenn du für 200PV bestellst 😩🙄😵💫.
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Vielen Dank, dass su meinen Artikel gelesen und kommentiert hast ☺️ Und es freut mich sehr, dass er dir nochmal neuen Input schenken konnte.
Das sing mit der Werbung: Da liegt halt das große Problem… So lange sich bei diesen Firmen, die den Markt „beherrschen“ nicht grundlegend etwas verändert, könnte es schwierig werden. Es sei denn, es werden immer Mehr Menschen bewusst und kaufen ihre Produkte bei an deren Firmen, dann würde sich wohlmöglich auch vieles ändern 😉
Danke für diesen tollen Artikel. Durch mehr Nutzung von Hydrolat, kann einiges an Ätherische Öle eingespart werden. Hydrolat fällt bei der Destillation in großen Mengen an und wird oft nicht oder nur wenig verwendet. Das Harz kann auch nach der Destillation noch eine Verwendung haben, da noch viele wertvolle Inhaltsstoffe vorhanden sind.
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Daniel! Tausend Dank für deinen Kommentar!
Es war lange meine Überzeugung, mehr Hydrolate zu verwenden, da sie wie du schreibst, in großen Mengen bei der Destillation entstehen. Und ich habe das immer auch in meinen Ausbildungen und Kursen vermittelt, bis mir eine Expertin sagte, ich könne das so nicht weitergeben. Ich danke dir sehr, dass su mich mit deiner Antwort wieder an MEINE Wahrheit erinnert hast!
Danke! Danke! Danke!
Und für alle, die das jetzt lesen und gerne mal richtig gute Hydrolate probieren wollen, schaut bei http://www.sensoleo.at vorbei.
Mein persönlicher Favorit ist das Jasminhydrolat 🤤
Ich stelle mir, angesichts der Ausbeutung der Natur, in letzter Zeit immer öfters die Frage, ob wir nicht eher die Pflanzen als solche nutzen sollen statt der ätherischen Öle um der Natur so weniger Schaden anzurichten …
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Ich glaube es ist wichtig, dass wir uns vieles bewusst machen und achtsam mit den Schätzen der Natur umgehen und uns überlegen, am Beispiel von Weihrauch, muss das jetzt wirklichsein oder habe ich in meinem Ölekästchen vielleicht eine Alternative oder kann ich vielleicht sogar mit einem Hydrolat arbeiten. Mit den Pflanzen selbst zu arbeiten ist sicherlich ein guter Ansatz, aber gerade bei emotionalen, psychischen Themen kann ich mir nicht mehr vorstellen auf ätherische Öle zu verzichten. Es ist wahrscheinlich wie immer im Leben: „Finde die Balance und halte das Gleichgewicht.“ 😉
Velen lieben Dank für diesen tollen Artikel. Ich wusste ja schon länger, dass Weihrauch als gefährdet gilt und wundere mich immer noch wie bei bestimmten Firmen „Frankinsence“ als Weihnachtsgeschenk in Massen verschenkt wird und gerade dort horrende Tropfen Angaben für Mischungen verwendet werden!
Aber sich bewusst zu machen, dass soviele andere Bäume und Pflanzen gefährdet sind ist ein ganz toller Ansatz. Und umso dankbarer bin ich, dass ich gelernt habe mit so wenig Tropfen Öl so viel erreichen kann. herzlichen Dank für Deine Arbeit und alles Liebe im neuen Jahr
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Danke für deine Wertschätzung liebe Katja.
Genau das ist der richte Ansatz -> „Bewusstwerdung“! Und dann kann Veränderung ganz leicht gelingen.
Und ja, es ist wie du schreibst, wir können mit so wenigen Tropfen so unglaublich viel erreichen und im Gegensatz mit vielen Tropfen so unglaublich viel zerstören.
Danke fürs Lesen und Kommentieren meines Beitrags 🙏🏼
Für dich auch alles Gute im neuen Jahr



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